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    Buzzsumo: WordPress Trends erkennen

    Manchmal reicht es einfach nicht seinen WordPress Blog durch informativen Content aufzuhübschen. Oft ist es notwendig auch bestimmten Trends zu folgen. Und Trends, egal zu welchem Thema, werden heutzutage in den Social Media Kanälen gebildet. Wer also nicht nur rein informativen Content sondern auch interessanten Content für die breite Masse erstellen möchte, der ist auf solche Dienste wie Buzzsumo angewiesen.

    Buzzsumo – eines von vielen Social Media Marketing Tools?

    Was ist nun eigentlich Buzzsumo? Bei Buzzsumo handelt es sich um eine Plattform, wo man anhand von Keywords bestimmte Themen sucht, welche bei Facebook & Co. breitgetreten werden und anscheinend sehr gut ankommen. Die Headline „Find the most shared content for any topic or domain“ sagt im Grunde schon alles aus, was man wissen muss.

    Zunächst einfach dem Link zu Buzzsumo folgen: Hier geht es lang und man landet direkt bei der Suche zu dem „Most Shared Content“:

    Wie man deutlich sehen kann, lässt sich die Suche auf der linken Seite noch eingrenzen nach bspw. Zeitraum, Sprache, Land, etc. In diesem Beispiel benutze ich einmal das Keyword „wordpress“ und stelle den Filter auf den Zeitraum „24 Stunden“ und die Sprache auf „English„:

    Anschließend auf „Search“ klicken um die Ergebnisse anzeigen zu lassen:

    Was man nun erhält ist eine Übersicht über grob gesagt die Facebook, Linkedin, Twitter und Pinterest Reichweite. Vom System her sind die einzelnen Einträge nach der Höhe der „Total Shares“, also der Gesamtanzahl der geteilten Beiträge, sortiert. Wenn man nun auf die Überschrift „Facebook Engagements“ klickt, sortiert sich die Ansicht nach den Facebook Shares.

    Das interessante an Buzzsumo ist zudem, dass es sich nicht nur um eine einfache Auflistung der Themen handelt, sondern diese bereits verlinkt sind, so dass man sich diese auch in aller Ruhe anschauen kann. Hilfreich ist es vor allem auch zu sehen, welche Themen einfach kein Interesse bei den einzelnen Kanälen findet. Auf diese Weise kann man sich auch einfach mal die Mühe sparen z.B. bei Twitter ein bestimmtes Thema einzustellen.

    Wie man schnell herausfindet ist Buzzsumo kostenfrei, aber die Funktionen sind eingeschränkt. Wenn man Buzzsumo Pro erwirbt, kann man bspw. die Ergebnisse auch als CSV, Excel oder PDF exportieren. Für eine einfache Bloganalyse reicht die kostenlose Funktion allerdings völlig aus.

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    CamelCamelCamel.COM Preisüberwachung

    CamelCamelCamel.com ist eine Plattform zur Preisüberwachung für Amazon Produkte. Das ist natürlich interessant für den Eigenbedarf. Wenn ich wissen möchte, ob ein als Angebot gekennezeichnetes Produkt auf Amazon auch tatsächlich ein Angebot ist – oder eben nicht. Aber es ist auch für Online Marketing Zwecke sehr interessant. Wenn man bspw. ein Produkt als absolutes Schnäppchen weiterempfiehlt und du als Feedback ein Statement wie: „Was bist du denn für ein Horst!“ bekommst – nicht so gut!

    Gedacht ist CamelCamelCamel.com als Amazon Preisverfolger. Wenn man sich hier kostenlos registriert, kann man bestimmte Produkte auswählen und sich anschließend per Email oder Twitter darüber informieren lassen, ob der Produktpreis sinkt. Schöne Sache eigentlich.

    Selbstverständlich kann man sich auch, wie oben bereits beschrieben, Amazon Preisverlaufsdiagramme anzeigen lassen. Zusätzlich gibt es für FireFox und Chrome Browser Erweiterungen: den Camelizer. Auf diese Weise kann man sichergehen, dass ein Angebot auch wirklich eins ist und nicht nur Gelaber. Hierzu einfach auf den Link gehen und überzeuge dich selbst von CamelCamelCamel.COM: ICH WILL MICH ÜBERZEUGEN.

     

    Preisüberwachung mit CamelCamelCamel.com

    Im Grunde ist die Funktionsweise sehr einfach: Zunächst einfach mal auf die Homepage und das Land einstellen (außer wenn man den Link da oben benutzt, der ist bereits auf Deutsch):

    Anschließend geht man auf Amazon und sucht sich ein beliebiges Produkt aus. Als Beispiel haben wir einmal den „Bosch Professional GSR 12V-15 Akku-Bohrschrauber“ genommen – warum auch immer:

    Nun einfach die Produkt-URL vollständig markieren und kopieren (siehe gelbe Markierung im Bild) und bei CamelCamelCamel.com in die Suchleiste einfügen. Anschließend auf die Lupe klicken und sich das Ergebnis anschauen:

    Und schon hat man einen schönen zeitlichen Verlauf der Preise. Bei manchen Produkte, die man als Affiliate vermarktet kann man gut damit argumentieren: „Hey, so günstig war es noch nie!“ und bei anderen Produkte, wie diesem hier, na da wird es etwas schwieriger. Wie man sehen kann ist der Preis zwischenzeitlich deutlich niedriger gewesen – also abwarten und Tee trinken!

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    Online Marketing Begriffe – schnell erklärt

    Jede Sparte, jede Welt hat ihre eigene Sprache. Warum sollte es im Online Marketing anders sein. Abkürzungen beherrschen alle Facetten unseres Lebens – warum sollte es auch hier im Online Marketing anders sein? Wir haben nachfolgend die wichtigsten Online Marketing Begriffe speziell für Online Marketing Beginner zusammengestellt und freuen uns auf Kommentare, die uns mit weiteren Begrifflichkeiten bereichern.

    Für angehende Online Marketing Profis ist es wichtig sich auch begrifflich in der digitalen Welt mit seinen digital players zu bewegen. Gerade wenn es um Expertenaustausch oder Erfahrungs-austausch geht ist es wichtig die korrekte Terminologie einzusetzen! Na dann wollen wir mal los-legen – mit den 30 wichtigsten Online Marketing Begriffen.

    Die 30 wichtigsten Begriffe im Online Marketing

    App

    APP ist die Abkürzung für „Application“ – also eine Anwendung, die eine bestimmte Funktion auf deinem Smartphone oder Computer für dich bereitstellt. Hierbei kann es sich um Angy Birds oder eine einfache Kalenderanwendung handeln. Aber auch einfach nur um eine mobile Website, die als App gelauncht wurde.

    API

    API steht für „Application Programming Interface“ und es handelt sich hierbei um ein Dokument, welches anderen Programmen/ Software erlaubt mit einem bestimmten Programm (wie bspw. Twitter oder Facebook) zu interagieren. Einfach mal nach Twitter API googlen.

    ALEXA

    Alexa ist eine Ranking Website, welche die vielen verschiedenen Websites nach bestimmten Kategorien wie „Verbleib auf der Homepage“, „Tägliche Seitenbesuche pro Besucher“, etc. ranked. Dies kann global, für ein bestimmtes Land oder anhand einer ausgewählten Kategorie wie Kunst, Business, Spiele, etc. erfolgen. Gehört mittlerweile zu Amazon – also mit Vorsicht zu genießen!

    AdWords

    Googles eigene Werbeplattform mit der man neue Website Besucher gewinnen kann, die eigenen Online Verkäufe steigern kann, etc. Hierbei kann man regional klassifizieren (bspw. heute schalte ich mal eine Werbeanzeige nur für Berlin. Google AdWords ist eine sogenannte PPC (Pay Per Clicks) Werbemaschine. Demnach bezahlt man nur, wenn auf die eigene Anzeige geklickt wurde. Zudem ist es möglich ein vordefiniertes Budget zu wählen. Und das ist auch gut so 😉 Die Anmeldung ist wie bei allen Google Mopeds natürlich kostenlos. Auf die Folgekosten achten!

    A/B Testing

    A/B Testing wird auch „Split Testing“ genannt. Hierbei wird die Reaktion einer Zielgruppe auf die Veränderung bspw. einer Landing Page getestet. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen zur Durchführung. Die herkömmlichste ist: es werden 2 Gruppen gebildet (zufällige Auswahl der Gruppenmitglieder). Anschließend zeigt man der Gruppe A die Landing Page 1 und der Gruppe B die Landing Page 2. Nun werden die Reaktionen der beiden Gruppen A und B verglichen: Split Testing.

    Backlink

    Ein Backlink ist ein Link zu einer Website und wieder zurück. Normalerweise erhöht es das Website Standing, weil Webcrawler wie PageRank denken: „Oh man, ganz schön viele Backlinks, also muss die Website berühmt sein.

    CR

    CR meint „Conversion Rate“ und sagt aus: wie viele Besucher auf deiner Website kaufen dein Produkt und werden somit Kunden?

    Content

    Content meint: alle Inhalte deiner Website: Bilder, Texte, Links, Videos, etc.

    Cloaking

    „Cloaking“ ist eine Technik, wo man bestimmte Inhalte wie Texte oder Links vor Besuchern einer Website maskiert bzw. versteckt. Das ist nicht ratsam, häufig machen Malware Websites so etwas und werden zurecht von Google bestraft!

    Digg

    Eine Online News Website mit einem sehr interessanten Zweck: Besucher können ihre eigenen Artikel dort posten und die Leser können diese ranken. Diejenigen Artikel, welche am beliebtesten sind, schaffen es nach ganz oben auf die Website.

    Google Trends

    ein Tool zur Keyword Recherche, welches die Suchdichte der einzelnen Keywords anzeigt. Es kann dir die Keyword Popularität im Vergleich zu anderen Keywords anzeigen.

    Google Analytics

    Sehr wichtiges SEO Tool! Das darf in keinem Baukasten fehlen und gibt zahlreiche Information über bspw. woher kommen deine User, also von welchen Search Engines und welche Keywords diese dabei benutzt haben.

     Geo-Targeting

    Hierbei handelt es sich um eine besondere Technik von Suchmaschinen zur Referenzierung wo du dich gerade befindest, um dich lokal mit bestimmten Informationen/ Werbungen zu versorgen. Wenn du bspw. gerade in Indien bist und nach einem Paar Schuhe suchst, dann lohnt es sich nicht dich mit Werbeanzeigen von Schuhläden aus Texas zu versorgen – das kann man mittlerweile auch für die eigene Homepage nutzen.

     Hit

    Ganz simpel: Meine Site hatte 100 Hits heisst, dass sie 100mal besucht wurde.

     Influencer

    Influencer sind sehr wichtig im Online Marketing. Gerade bei Youtube. Unternehmen zahlen Influencern eine Menge Geld, damit diese Influencer Werbung (Product Placement) für deren Produkte machen. Ein Influencer hat einen bestimmten Einfluss auf eine interessante Zielgruppe, und dass versuchen Marketing Verantwortliche auszunutzen bzw. das kannst auch du für dich nutzen.

     Klout

    Der sog. Klout Score ist  in diesem Zusammenhang auch sehr interessant. Hierbei handelt es sich um  eine Einheit für Social Media Einfluss.

    Keyword Stuffing

    Ist eine Methode – nicht sehr nette Methode – um auf jede erdenkliche Art und Weise Besucher auf meine Website zu locken. Was wird gemacht? Einfach alle möglichen, interessanten Keywords in einen Text reinpacken, damit man indexiert und von den Leuten gesucht wird. Jemand such bspw. nach Bruce Lee und ich packe in meinen Text über Haferbrei alle Keywords zum Thema „Bruce Lee“ rein. Echt ätzend!

     Link Bait

    „…beschreibt einen Bereich der Suchmaschinenoptimierung, bei dem es darum geht, die Anzahl der Rückverweise einer Webseite zu erhöhen. (…)Ein Linkbait ist eine Aktion, bei der Webseitenbetreiber einen Link von ihrer Seite auf die Webseite des Linkbait-Veranstalters setzen. Meistens ist das Setzen des Links mit einer Gegenleistung verbunden. Das Ziel eines Linkbaits ist es, möglichst viele zusätzliche Rückverweise zu erhalten, da diese von Suchmaschinen zur Ermittlung der Reihenfolge in der Ergebnisliste bei Suche in einer Suchmaschine (auch Ranking in Suchmaschinenoptimierung) von Web-Seiten herangezogen wurden. Zudem soll die Linkpopularität der Webseite erhöht werden.“

    Landing Page

    Eine Landing Page ist die erste Page auf der ein Besucher deiner Website kommt. Er „landet“ quasi nach dem Anklicken eines Links aus einer Werbeanzeige direkt dort. Und es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Also sollte die Landing Page dementsprechend anspruchsvoll sein und nicht wie Kraut und Rübern aussehen.

     PR

    Page Rank – gibt an wie vetrauenswürdig eine Website ist (10 = beste)!

    PPC

    steht für „Pay Per Click“ und steht für eine kostenpflichtige Methode um Besucher auf die eigene Website zu locken.

    Penguin

    Google hatte im Jahr 2012 seinen Suchalgorithmus überarbeitet – und dieses Update wird Google Pengiun genannt. Schon 2016 erfolgte eine neues Update von Penguin, welches heiß diskutiert wurde. Es lohnt sich definitiv immer über Google Such-algorithmus Updates auf dem Laufenden zu bleiben. Neuestes: Nur noch mobile Websites sollen geranked werden – damit fallen statische Websites vn vorherein weg.

    ROBOT.txt

    Wenn man dieses File in das Hauptverzeichnis einer Website packt, ist die Website von Webcrawlern nicht mehr aufzufinden.

    SMO

    Social Media Optimization“ – bezeichnet Vorgehensweisen und Strategien um Traffic von Social Media Kanälen auf die eigenen Website zu lenken.

    SERPS

    steht einfach nur für: „Search Engine Results Page„.

    Troll

    Jemand, der nur darauf aus ist Spam als Kommentare abzugeben.

    Trending

    Wird eine Person oder ein Thema sehr populär oder wird hei0 diskutiert in den Social Media – dann ist damit Trending gemeint.

    UGC

    User Generated Content“ – wenn Usern erlaubt ist eigene Sachen auf deiner Website zu posten.

    Viral

    Damit ist gemeint, dass ein Bild, Information, Text, was auch immer innerhalb kürzester Zeit von Person zu Person transferiert wird und sehr schnell die kritische Masse erreicht – man kann es gut mit einem Virus wie Grippe vergleichen.

    VLog

    Ganz simpel – ein Video Blog.

    Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Keywords, welche im Bereich Online Marketing genutzt werden. Wir planen derzeit ein richtiges Glossar zu erstellen, wo man dann nach Belieben weiter forschen kann.

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    OMP24 TOP Online Marketing Beginner Tutorial

    Jeder spricht über Online Marketing… Agenturen, Unternehmen sogar in der Industrie bereiten sich auf das vermeindlich „neue“ digitale Zeitalter vor. Aber nicht nur für Unternehmen, auch für einige Privatpersonen wird dieses Thema immer interessanter: Selbständigkeit in der digitalen Welt!

    Internet marketing is like digging a gold mine. 97% people focus on 99% dirt and keep complaining. 3% people focus on 1% gold and keep it collecting.

    − Sanja Budin, Owner, smartbizprofits.com

    Aber was genau ist nun Online Marketing? Zunächst einmal bezieht sich Online Marketing zum größten Teil auf kommunikationspolitisches Marketing – sei es operativ oder strategisch. Dabei bedient sich Online Marketing einer Vielzahl von – wen wundert’s – Kanälen aus dem Internet.

    Traditionelles Marketing bedient sich für gewöhnlich Medien wie TV, Zeitschriften, Radio, etc. Online Marketing hat seinen Fokus im Internet und bedient sich daher Medien wie bspw. die eigentliche Website, Blogs, EMails, Social Media und mobilen Apps. Die Hauptunterschiede habe ich einmal hier verdeutlicht:

    Online Marketing Traditionelles Marketing
    benutzt hauptsächlich Online Kanäle benutzt hauptsächlich offline Kanäle
    es ist messbar (Anzahl Visits, Conversion Rate, Card Conversion etc.) nicht eindeutig messbar, da eine direkte Zuordnung oft sehr schwierig ist
    Besseres Brand Development möglich Im Vergleich zu Online Marketing: schlechter
    Marketingkosten sind überschaubar Kosten können sehr hoch ausfallen
    Möglichkeit ein Produkt oder Service bis ins kleinste Detail zu präsentieren und zu erklären Detailtiefe der Erklärung oder Präsentation eines Produkts oder Dienstleistung eher gering

    Online Marketing hat einige Synonyme, wie zum Beispiel Internet Marketing, Digital Marketing oder Web Marketing. Allerdings ist bspw. Affiliate Marketing kein Synonym sondern lediglich ein Bestandteil des Online Marketings – das sollte man wissen. Es gehört einiges dazu, nicht nur für Unternehmen, um sich eine geeignete Online Marketing Strategie aufzubauen.

    Dazu gehört es besonders die einzelnen Aspekte im Online Marketing vollständig zu berücksichtigen bzw. zu bedienen – und deshlab werfen wir nun einmal einen Blick auf die wichtigsten Komponenten:

    1. Marktforschung:

    Marktfoschung ist schon ein großes Wort und oft wird vergessen, worauf es im Online Business tatsächlich ankommt: Was will mein Kunde und wie kann ich dessen Bedürfniss optimal befriedigen. Denn sonst kauft ein Kunde einfach nicht – Punkt -. Um im Online Business einen ersten Ansatzpunkt zu erhalten, ob das eigene Angebot ansprechend auf den Kunden wirkt, dafür gibt es einige Anhaltspunkte:

    • Wie schaut mein Website Traffic aus? Gibt es genug Besucher?
    • Bin ich überhaupt interessant für meine Zielgruppe? Äh, was ist eigentlich meine Zielgruppe?
    • Ist meine Ad Conversion Rate gut? Demnach: werden genug Interessenten von meinen Werbungen auf meine Landing Page bzw. Website gesteuert?
    • Was sind die Fokusthemen, auf die sich meine Kunden bzw. Leser stürzen?
    • Welchen Schmerz haben meine potentiellen Kunden?
    • etc.

    2. Keyword Suche:

    Relevante Keywords zu finden – das ist eine Kunst. Besonders wenn es um Werbetexte im Online Marketing geht. Es ist wichtig so viel Aufmerksamkeit wie möglich von einer für dein Business relevanten Zielgruppe zu erhaschen. Dies gelint eigentlich nur über ansprechende Keywords. Bevor man nun nach einem geeigneten Tool zur Keyword Recherche sucht, sollte man sich zunächst die folgenden Fragen stellen:

    • Was ist eigentlich der Sinn meiner Website? Warum gibt es die?
    • Weiß ich über die Schmerzen meiner Besucher Bescheid?
    • Gehe ich darauf ein, was meine Besucher wirklich bewegt?
    • Was könnten mögliche Keywords sein, die ein Interesse bei meinen Besuchern wecken?
    • etc.

    3. SEO – Search Engine Optimization

    Hier geht es darum die Sichtbarkeit deiner Website bei Google und anderen Suchmaschinen zu erhöhen, so einfach ist das. Und ein weiteres Ziel ist es, in der Rangfolge der kostenlos angezeigten Suchergebnisse möglichst ganz nach oben zu kommen. Gelingt dies, so kannst du dir ziemlich sicher sein, dass sehr viele Interessenten auf deine Website kommen. Und das bedeutet auch kontinuierlich mehr Traffic. Dies erreicht man bspw. indem man doppelte Inhalte (Duplicate Content) auf der eigenen Website vermeidet – denn das mögen Suchmaschinen überhaupt nicht gerne. Zum Glück gibt es einige Tools, unter anderem auch für WordPress um schon ein wenig SEO zu betrieben: YOAST.

    4. Web Analytics

    Statistiken sind wichtig. In einer Zeit wo alles nur aus Bits und Bytes, Klicks und Hypes besteht – da sollte man schon in der Lage sein bestimmte Statistiken über die eigene Website oder kundenspezifische Inhalte auszuwerten. Wem das nicht so geläufig ist – keine Angst! Man muss kein Experte in Mathematik oder Statistik sein. Die Statistiken, von denen wir hier sprechen, sind ansprechend aufbereitet und von der Komplexität eher als gering einzustufen. Und das ist auch gut so. Time is money – und ich habe keine Zeit mich erst mit den verschiedenen Interpretations-dimensionen einer Statistik auseinanderzusetzen um anschließend entscheiden zu können, ob ich meinen Kaffee lieber schwarz trinke! Um Web Analytics zu betrieben gibt es auch hier wieder einige Tools, die sehr hilfreich sind: Google Analytics. Facebook hat etwas ähnliches, aber dazu später.

    5. Online Werbung

    Da gibt es die Möglichkeit dies auf der eigenen Website, ausgegliederten Landing Pages oder Social Media Portalen zu schalten – teilweise umsonst oder kostenpflichtig. Auf der eigenen Website sollte man darauf achten nicht zu viel Werbung für die eigene Sache zu platzieren, weil es die Site sonst zumüllt und Besucher eher fernhält. Interessant sind da eher Newsletter, welche die Besucher gezielt ansprichen und wo die Besucher selber entscheiden, ob sie die Inhalte auch wirklich lesen wollen oder nicht.

    6. Mobile Werbung

    Ganz interessanter Aspekt, den viele Online Marketing Spezialisten – gerade in Deutschland – einfach mal vergessen. Werbung auf dem Smartphone. Aber wie funktioniert das? Nun ganz einfach. Einfach eine eigene App für z.B. Android erstellen (ich zeige in einem separaten Tutorial wie das geht) und anschließend gibt es die Möglichkeit gezielt Push-Nachrichten an die App Besitzer zu schicken – na wenn das nicht Cool ist!

    7. Social Media Marketing

    Das bedeutet schlicht und einfach, dass man über Social Media wie Facebook & Co. Marketing betreibt. Für Unternehmen wie auch Privatpersonen kann es auch heute noch sehr interessant sein Social Media Kanäle wie Facebook, Google+, Pinterest, Twitter, etc. zu nutzen um bestimmte Marketing Kampagnen – nicht nur kleine Werbungen – zu schalten. Allerdings muss man hier schon ein wenig Bescheid wissen über das sogenannte Storytelling. Denn sonst landet die Werbung schnell in Vergessenheit!

    8. Email Marketing

    Email Marketing ist die Königsdisziplin im Online Marketing – gerade weil die Response Rate (also das Verhältnis von angeschriebenen Nutzern zu antwortenden Nutzern oder sich eintragenden Nutzern) bei häufig unter 3% liegt. Da können viele selbst ernannte Online Marketing Gurus viel schön reden, aber genau das ist ein Fakt. Nichts desto trotz, wenn man 10.000 Nutzer in einer Email Liste hat und 3% davon, also 300, sind auch wirklich interessiert und die Conversion Rate beträgt ca. 10% und demnach kaufen 30 Kunden dein Produkt für 100 EURO, dann hat man immer noch 3000 EURO verdient – das darf man nicht vergessen.

    Doch zurück zum Anfang… Email Marketing bedeutet, dass man Information oder Werbung gezielt an Interessenten oder Kunden aus deiner Email Liste schickt. Kaltakquise von Email Adressen wird durch Newsletter Werbung umgesetzt. Demnach versucht man Besucher dazu zu bewegen sich für einen Newsletter zu registrieren – mit ihrer Email Adresse. Anschließend kann man mithilfe von geeigneten Email Kampagnen Tools auch vernünftige Email Kampagnen starten, wie bspw. mit Mailchimp.

    9. Content Marketing

    Sehr simpel erklärt: Schaffe vernünftigen Content (Inhalte) auf deiner Website, deinem Blog oder Online Shop, was auch immer – um Interessenten auf deine Website zu locken und diese als Kunden zu gewinnen und diese auch als Kunden zu behalten. Langweilige Inhalte werden gemieden. Man muss auf die Probleme der Menschen einfach mal eingehen. Schau dir Amazon an, ein sehr gutes Beispiel für Content, der einerseits von Amazon aber durch Produktbewertungen auch von den Kunden produziert wird.

    10. Foren Marketing

    Eine sehr interessante Alternative. Partizipieren in verschiedenen Foren, wo man Probleme für andere User löst, kann einen Pullefekt nachsichziehen. Denn die Leute wollen wissen, wer ihnen eigentlich geholfen hat und ob es noch mehr interessante Beiträge gibt. Dies wird viel zu selten genutzt. Zum großen Teil auch, weil die meisten Foren von den Inhalten her sehr gut aber von der Optik her meist an die „wilden“ 2000er erinnern. Aber: hierbei gilt es nicht aktive Werbung in eigener Sache zu machen, sondern passive Werbung. Lass deine Expertise Werbung für dich machen.

    Im Grunde sind dies die Hauptaspekte im Online Marketing und wie man sieht, keine großen Geheimnisse. Man muss es sich einfach nur einmal vor Augen führen. Wenn Menschen das erste Mal davon hören, werden sie meistens ganz wuschig, weil sie denken, dass es sich um wahnsinnig komplexes Zeug handeln muss. Im Grunde ist es wie mit allem: manches ist selbstverständlich sehr komplex, aber wiederum anderes ist sehr sehr simpel.

    Wem nun die einzelnen Begriffe noch zu abstrakt sind, dem sei hiermit geholfen: Online Marketing Terminologie – die wichtigsten Begriffe im Online Marketing.

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    Storytelling mit PIXAR – kostenloses Tutorial!

    Bei der KHAN ACADEMY gibt es nun die Möglichkeit kostenlos Kurse u.a. zum Thema STORYTELLING online zu besuchen – und zwar in Zusammenarbeit mit PIXAR. Wenn das schon nicht interessant klingt – was denn dann?!

    Wer kenn nicht PIXAR, mit seinen unglaublich erfolgreichen Animationsfimen wie Monster AG, WALL-E, Merida oder auf Alles steht Kopf. Wenn es um „Storytelling“ geht, dann wissen die Schaffer von PIXAR ganz genau, welche Knöpfe sie bei uns drücken müssen, um bestimmte Emotionen auszulösen.

    Das neue Storytelling mit PIXAR!

    In Zusammenarbeit mit der KHAN ACADEMY gibt es nun von PIXAR einen Online Lehrgang. Dieser setzt sich mit der Kunst des Animationsfims auseinander. Dabei geht es um Character Modeling, Environment Modeling, Rigging, … und natürlich Storytelling. Und gerade hier kann man durchaus interessante Einblicke & Tipps erhalten. Das sollte man für das eigene Online Business nutzen.

    Schritt für Schritt werden dir die verschiedenen Aspekte und Regeln beigebracht: 1. We are all Storytellers, 2. Character, 3. Story Stucture, 4. Visual Language, 5. Film Grammar und 6. Storyboard your Film. All diese Aspekte drehen sich um eine einzige Kernaussage. Menschen bewegen sich die ganze Zeit über in einem „Storytelling“ Modus – so könnte man sagen.

    Wir erzählen uns gegenseitig Geschichten, lesen Geschichten in Büchern, schauen uns Geschichten als Film an. Unser Ziel ist es die eigenen Emotionen zu spüren. Oder als Storyteller Emotionen bei unseren Freunden, etc. zu wecken. PIXAR zeigt, wie es funktioniert.

    Der Fokus liegt dabei selbstverständlich auf User, die sich im Bereich Animationsfilme bewegen. Nichts desto trotz kann man gerade zu dem Thema „Storytelling“ eine Menge von Pixar lernen und sollte dies auch im Bereich Online Marketing umsetzen. Die Tipps sind durchaus hilfreich und eines sollte man sich vor Augen führen: Produkte & Dienstleistungen werden über Emotionen verkauft. Und Emotionen weckt man durch „Storytelling“.

    Selbstverständlich kann man sich die Tutorials auch direkt auf Youtube anschauen – aber warum nicht direkt bei der KHAN ACADEMY vorbeischauen und in andere Kurse hinein schnuppern…

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    Headlines – eine Formel für deinen Erfolg!

    Eine Headline kann einen Beitrag in den Himmel heben oder auf den Boden drücken. Es gibt auch noch die Möglichkeit, dass eine Headline neutral bleibt und damit auch das Interesse des Lesers eher als niedrig einzustufen ist. Möchtest du gerne mit deinen Headlines Desinteresse bei deinen Nutzern auslösen? Dann ist dieser Artikel nichts für dich!

    Im Online Marketing gehört das richtige Formulieren der Headlines eigentlich zu den Basics. Aber so genau nimmt man es da auch wieder nicht. Viele Headlines klingen einfach nur uninteressant oder auf der anderen Seite: unglaubwürdig. In diesem Tutorial zeigen wir wie man vernünftige Headlines erstellt, die man später auch für deinen Blog oder Facebook & Co. nutzen kann.

    Wenn man sich vor Augen hält, dass im Schnitt lediglich 2 von 10 Besuchern, welche die Headline eines Blogs gelesen haben, auch den Rest des Blogs lesen. Dann stimmt dies zur Traurigkeit. Um so wichtiger ist es eine aussagekräftige und doch interessante Headline zu schreiben. Zugegeben, das klingt leichter als es wirklich ist.

    Interessant ist, dass von einer Headline nur die ersten und letzten 3 Worte tatsächlich auch gelesen werden. Das würde bedeuten, dass die optimale Headline Länge 6 Wörter ist. Aber mal unter uns beiden: Wie oft schreiben wir mehr oder weniger lange Headlines. Ich persönlich schreibe auch immer aus dem Bauch heraus. Vielleicht sollte ich das zukünftig ebenfalls ändern.

    Wenn man nun von psychologisch angehauchten Niederschriften ausgeht, so gibt es grundsätzlich 8 Formulierungen in Headlines, die sehr gut funktionieren:

    • Überraschung erzeugen: „Ich liebe es zu Bloggen (auch wenn ich keine Ahnung habe)“
    • Fragen stellen: „Wie würde es dir gefallen, wenn dein Blog mehr Aufmerksamkeit erregt?“
    • Neugier wecken: „TOP10 Blogs, die dir gefallen werden. Außer der 3. Der ist Kacke!“
    • Negative Formulierung: „Du bist ein langweiliger Blogger und solltest dich aufhängen…“
    • Wie man… Formulierung: „Wie man die Neugier von Besuchern steigert!“
    • Zahlen einbauen: „5 Ideen fürs Bloggen, die dir den Atem rauben werden…“
    • Direktansprache: „Das ist für Blogger, die endlich genug von Phrasendreschen haben!“
    • Spezifizierung: „Die 5 Treppenstufen Methode um 90% mehr Follower zu bekommen“

    Selbsverständlich hat es immer was damit zu tun, worüber man schreibt. Denn letztendlich erweckt man Aufmerksamkeit vor allem dadurch, dass man seiner Zielgruppe ein für sie interessantes Thema präsentiert. Wenn das Thema für die Zielgruppe uninteressant ist, kann man noch so eine tolle Headline schreiben – keine Chance!

    Aber was ist denn nun die Formel, welche uns zum Erfolg bei der Formulierung von Headlines führt? Laut Lenka Istvanova besteht die Formel aus den folgenden Komponenten:

    Zahlen + Adjektive + Keyword + Rationales + Versprechen = Die ultimative Headline

    Ein Beispiel gefällig?

    Aber sicher: 10 einfache Schritte um noch heute 100% mehr Leads zu generieren!

    Weiterhin besagt Betteridge’s law of headlines, dass jede Headline, die mit einem Fragezeichen endet, auch mit „NEIN“ beantwortet werden kann. Schöne Scheiße! Das ist nämlich schlecht. Also bitte solche Formulierungen wie „Kann dies oder jenes wirklich das und das erreichen?“ – Mit großer Wahrscheinlichkeit poppt in unserem Gehirn sofort ein „Äh… Nein!“ auf. Eine Verbesserung ist das schon die „[Mach etwas Cooles] wie [ein Experte/ Held] ohne [etwas Nicht-Cooles zu tun]“ – das hört sich schon besser an. Als Beispiel:

    Werde finanziell frei wie Jordan Belfort ohne im Knast zu landen!

    Jeff Goins rät mehr dazu weg von diesen „11 Dinge, die Sie tun sollten…“, „10 Dinge, die bla bla…“ zu gehen und sich lieber auf „interessante Adjektive + einzigartige Substantive“ zu konzentrieren. Doch das funktioniert gerade im Deutschen manchmal überhaupt nicht. Im Englischen können solche Wortkonstrukte wie „Paintaking WordPress Tutorials“ genutzt werden. Im deutschen Sprachraum klingt das eher wie Formulierungen auf Sonderschulniveau.

    Bnonn gibt uns noch einmal eine Formel zur Hand, welche mit SHINE als Akronym die Frage nach der optimalen Headline, bedient:

    (S)pezifizierung – (H)ilfreich – (I)/Direktheit – (N)euigkeitswertig (E)ntertainment

    Damit ist man allerdings schon ziemlich über das 6 Worte Limit hinausgeschossen, wie das nachfolgende Beispiel zeigt:

    Die schönsten 10 Minuten die Sie heute verschwenden werden: Die neuesten Infos zur Wörterkrise und wie man die Blockade beseitigt.

    Das ist sogar für meine Verhältnisse zu lang! Da mag ich schon lieber die Landing Page Formel von Joanna Wiebe: [Adjektiv] + [Adjektiv] + [SEO Keywords], die/ das/ der [Versprechen] werden/ wird. Ein Worteil ist, dass hier bereits das genutzte SEO Keyword oder die SEO Keywords mit einfließen, wie bspw:

    Neue und einzigartige Facebook Tipps, die ihr Engagement um 500% steigern werden!

    Auch hier sind wir mit mehr als 6 Wörtern bedient. Allerdings sprechen wir hier von Headlines für Landing Pages. Und da kann man schon mal ein wenig ausführlicher werden.

    Und dann gibt es noch die typischen Headlines, wie wir sie alle von Landing Pages und Blogs kennen: 1. Wer will noch…., 2. Das Geheimnis…., 3. Wenige kennen…., 4. Ein schneller Weg (… um ein bestimmtes Problem zu lösen), 5. (Mach etwas…)…. worauf du Stolz sein kannst… und noch viele mehr. Diese Phrasen werden mittlerweile seltener genutzt, einfach weil sie einem aus den Ohren raushängen.

    Ein sehr guter Ansatz (und meiner Meinung nach der Beste) ist von Neil Patel und dem Quick Sprout Team:

    Zahl oder Trigger-Wort + Interessantes Adjektiv + Keyword + Verprechen

    mit der Vorgabe so nah wie möglich an 6 Wörtern heranzukommen. Ein Beispiel wäre:

    10 unglaubliche SEO Taktiken um mehr Reichweite bei Facebook zu generieren!

    Also los gehts! Jetzt hast du das nötige Rüstzeug (und ich auch) um richig coole Headlines zu formulieren, die sehr catchy sind um deine Beiträge in die nächste Sphäre zu katapultieren. Klingt das zu reißerisch? Auf jedenfall 🙂

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    Feinde Machen! Schluss mit Lustig!

    Sich Feinde machen als Online Marketing Strategie – habt ihr noch alle Latten am Zaun? Ich will das die Leute mich toll finden und lieben… Ja dann geh doch zum Strickkurs, du Warmduscher! Manchmal muss man ordentlich für Wind sorgen – nein wir wollen einen Sturm. Einen Sturm der Aufmerksamkeit. Und den wollen wir um jeden Preis. Jetzt ist Krieg!

    Ich weiß, viele denken nun, dass wir einfach verrückt geworden sind. Vielleicht sind wir ein wenig masochistisch. Kann sein. Aber im Grunde geht es bei es hier um Growth Hacking im Online Marketing. Es gibt einige andere Methoden, aber wir wollen uns mal ein wenig der Guerilla Taktik bedienen. Die Frage ist also: Wie schaffe ich es ein hohes Aufmerksamkeitslevel zu erreichen. So hoch, dass ein unserer Beiträge viral geht?

    Die Antwort: ich erschaffe eine Kontroverse – eine erhitzte Diskussion zu einem bestimmten Thema. Und dabei trigger ich eine bestimmte Interessensgruppe, die als Gegenpol zu dem stehen, was ich behaupte. Ein kurzes Beispiel: ich weiß, dass es die PETA gibt. Diese sind gegen Pelze. Ok. Was noch, ach ja, es sind auch noch Veggies. Und nun schreibe ich einen Artikel, dass Pelze zu unserer Kultur gehören und die PETA einfach nur Schrott ist.

    Was passiert? Ich starte eine Kontroverse. Eine Seite wird den Artikel in der Luft zerreißen, aber es wird ebenfalls ein Gegenpol entstehen. Dort werden sich Leute dazu äußern, dass ich Recht habe. Das Prinzip ist simpel? Nein, denn man muss höllisch aufpassen bei „Feinde machen“ – dass man nicht auf einmal der Feind von jedermann ist 😉 – Und noch kurz nachgeschoben: ICH HABE EBENFALLS WAS GEGEN PELZ! IST NUR EIN BEISPIEL!

    Aber es gibt auch bessere Beispiele, die kontrovers diskutiert werden – jetzt schon. Es ist wichtig sich eine Kontroverse anhand eines Trends aufzubauen. Dazu benötigt man eine entsprechende Keyword Recherche. Ein hilfreiches Tool um „Feinde Machen“ als Strategie anzuvisieren und herauszufinden wo Kontroversen stattfinden ist Google Trends. Das reicht schon aus um einen ersten Eindruck zu erlagen. Einfach mal auf Google Trends gehen und mal umschauen, welche Themen derzeit aktiv in der Google Suche auftauchen: G20-Gipfel in Hamburg, Volkswagen AG Betrug, Donald Trump, etc. Gerade bei dem Thema „Volkswagen AG Betrug“ gibt es wöchentlich neue Schlagzeilen, die für Aufsehen sorgen und die Gemüter erhitzen.

    Einfach mal einen Beitrag zum Thema „Volkswagen AG Betrug“ veröffentlichen, wo man sich positiv dazu äußert – die Reaktionen sind schnell und sehr interessant. Aber daran denken: Die Headline muss für Aufsehen sorgen. Zum Beispiel: „Der Volkswagen Abgasskandal – Danke VW für viele Jahre des Esportbooms!“ – na wenn das nicht eine Diskussion auslöst… Aber natürlich gibt es auch hier ein paar Regeln zu beachten – „Feinde Machen“ auf hohem Niveau:

    Erst denken, dann reden!

    Zunächst einmal muss man sich die Frage stellen: Welche Parteien wird es bei der Kontroverse geben? Wer wird meine These unterstützen (Supporter)? Ist die Anzahl der Supporter größer als der Gegner? Und vor allem – warum werde ich unterstützt?

    Im Grunde spielt also das Verhältnis Feinde vs. Verbündete eine große Rolle. Das Ziel ist es sich Feinde zu machen aber dadurch eben auch eine hohe Anzahl an Verbündeten zu generieren. Gibt es dazu auch Beispiele aus der Praxis? Ja aber selbstverständlich. Aber nehmen wir mal etwas ohne direkten Themenbezug zum Marketing. Nehmen wir einmal ein Beispiel aus der Musikszene.

    Und hier speziell aus der Rapszene. Kurz vor Albumrelease eines Rappers kann man immer wieder beobachten, dass plötzlich dieser Rapper nach Streit mit anderen Rappern sucht. Es kommt zu so genannten Disstracks, wo dann eifrig hin und her gewettert wird. Dadurch ergeben sich bestimmte Fronten, Feinde & Verbündete in Form von Fans. Und diese pushen dann das Thema auf Youtube, in Foren, etc. Auf diese Weise wird der Rapper sein Albumrelease promoten – und die Absatzzahlen werden steigen. Das ist ein Fakt. Hinter dieses Aktionen steht eine ordentlich vorbereitete Marketing Strategie. Also: nicht einfach drauf los – erst denken, dann reden!

    Was man tun sollte & was man lassen sollte!

    • ZDF – Zahlen, Daten, Fakten. Untermauere deine Statements mit Zahlen, Daten, Fakten
    • Zeichne ein Big Picture – versuche dich nicht auf nur ein Argument zu versteifen
    • Suche Influencer – beziehe Leute in die Kontroverse mit ein deren Meinung wirklich zählt
    • Richtig Provozieren – provoziere nicht nur um zu provozieren, es sollte Hand und Fuß haben
    • Windmühlen – nicht jedes Thema kann vernünftig diskutiert werden, sei kein Don Quijote!
    • Nicht aufgeben – man braucht schon ein wenig Zeit um genug Aufmerksamkeit zu erregen
    • Professionalität – keine Beschimpfungen oder sonstige Entgleisungen bei dir zulassen!
    • Mal 5 gerade sein lassen – nicht jeden mit Fakten in die Knie zwingen sondern supporten

    An dieser Stelle kann ich nur sagen: einfach mal ausprobieren. Schreibt eure Erfahrungen ruhig hier in die Comments. Ich für meinen Teil werde am Wochenende mal schauen, was für eine Kontroverse sich auslösen lässt. Vielleicht schreibe ich mal 3 Artikel zu bestimmten Themen und lasse diese über Facebook & Co. laufen – die Ergebnisse poste ich dann nochmal hier. Bin mal gespannt!

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    WordPress: TOP 8 Anfänger Tipps

    Zu Beginn ist es für viele einfach nur ein absolutes Chaos – das WordPress Universum. Es gibt einfach zu viele Informationen, zu viele Dinge auf die man achten sollte. Aber was ist zu Beginn eines WordPress Blogs entscheidend? Hier sind die TOP 10 WordPress Anfänger Tipps.

    1. Google Analytics

    Google Analytics ist eines der wichtigsten Tools – nicht nur für Blogger. Auch für das Online Marketing/ Affiliate Marketing ist Google Analytics unabdingbar. Letztendlich will man ja auch wissen: woher kommen meine Besucher? Und was machen die eigentlich auf meiner Website?
    Und vielleicht noch viel wichtiger: Wie zur Hölle sind die auf meiner Webite gelandet?

    Ein sehr gutes Plugin, welches allerdings nur kostenpflichtig zu nutzen ist, wird von MonsterInsights angeboten. Aktuell gibt es 3 verschiedene Preiskategorien:

    Zusätzlich dazu gibt es derzeit einen Rabatt von 20% wenn man den Coupon Code „SAVE20“ nutzt.

    2. Erlaube Besuchern deine Beiträge zu kommentieren!

    Warum ist das so wichtig? Nun, zum einen bedeutet dies für dich ein wertvolles Feedback, ob deine Beiträge wirklich interessant sind oder einfach nur Zeitveschwendung. Hinzu kommt, dass oft durch diese Kommentare auch eine lebhafte Diskussion entsteht, die einfach mal Spaß machen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass hierdurch oft neues Wissen generiert wird. Zum Beispiel stellst Du die Lösung eines Problems vor und ein Besucher deines Blogs postet als Kommentar einen weiteren Lösungsansatz.

    Es gibt natürlich auch unerwünschte Kommentare, wo irgendwelche Trolle einfach mal ihren Frust über die Welt bei Dir abladen. Das ist natürlich nicht so schön. Eine Möglichkeit ist, dass Kommentare erst veröffentlich werden, wenn Du diese frei gibst. Eine andere Möglichkeit ist, dass Kommentare nur von registrierten Usern geschrieben werden können. Dazu gibt es zahlreiche Plugins. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen: Das kann schon echt nerven, wenn man sich erst registrieren muss – bei jedem Blog, den man liest. Nur um einfach mal einen Satz zu schreiben.

    Ein Plugin wäre zum Beispiel: Subscribe To Comments Reloaded. Aber wie gesagt, mach es deinen Besuchern nicht zu schwer überhaupt mit Dir in Interaktion zu treten!

    3. Limitierte Login Versuche – GANZ WICHTIG!

    Was allerdings sehr wichtig ist, gerade bezüglich der allgemeinen Hacker Aktivität im heutigen Zeitalter ist die Limitierung der Login Versuche auf dein Backend. WordPress ist einigermaßen anfällig für Hackerangriffe. Und man sollte es den Blackhat Hackern so schwierig wir möglich machen!

    Ein sehr gutes Plugin, um gegen diese Vandalen vorzugehen ist das: Login LockDown Plugin. Nachdem es installiert wurde, kannst Du in aller Ruhe in den Einstellungen die Anzahl der Login Versuche einstellen. Zusätzlich dazu zeichnet das Plugin alle Login Versuche mit der IP Adresse desjenigen welchen auf. Natürlich benutzen Hacker dann IP Spoofer. Aber auch hier kann man ein wenig Support bekommen.

    Sehr gute Funktion des Plugins: Du hast die Möglichkeit eine IP Range einzugeben. Wenn nun jemand innerhalb dieser IP Range versucht mithilfe bspw. einer Bruteforce Attacke mehrmals ein Passwort einzugeben und 3x scheitert – dann wird der Login für 1 Stunde gesperrt. Das ist ganz sinnvoll, wenn man mal ehrlich ist.

    4. Viele Köche versüßen den Brei – Co-Authors Plus Plugin

    Manchmal schreiben mehr Leute an einem Post für einen Blog, bspw. 3 Autoren. Nun ist es bei WordPress so, dass einem Post immer nur ein Autor zugewiesen werden kann. Das ist natürlich nur bedingt zufriedenstellend, wenn man im Team arbeitet. Aber auch hierfür gibt es Abhilfe.

    Hierfür wurde das Co-Authors Plus Plugin geschaffen: DOWNLOAD. Hat man dies erst einmal installiert, ist es sehr einfach mehrere Autoren zu Posts oder Pages zuzuordnen:

    5. Kategorie Icons hinzufügen

    Eine interessante Alternative zum herkömmlichen Anzeigen der Kategorien bietet das Easy Category Icons Plugin: Download. Mit diesem Plugin ist es möglich einer Kategorie ein bestimmtes Icon zuzuweisen, welches anschließend in der Kategorienübersicht und vor dem Kategorien Titel des Beitrags auf deinem Blog angezeigt wird:

    6. Zu viele Plugins verderben den Brei!

    Bei all den zahlreichen Plugins, die es für WordPress gibt, gerät man leicht in Versuchung für jedes noch so kleine Problem mal eben schnell eins zu installieren und zu aktivieren. Da kann es schon mal vorkommen, dass WordPress einfach abschmiert und man keinen Zugriff mehr auf das Backend und somit das eigene WordPress Dashboard hat. Sehr sehr unschön!

    Ebenso verhält es sich mit nicht sicheren Plugins, die einen aus dem Backend schmeißen und man auf einemal keinen Zugriff mehr hat – nicht einmal die Login Site wird angezeigt. Schöner Scheiß! Aber es gibt eine sehr einfache Methode um einer Neuinstallation zu entgehen. Was auch sinnvoll ist – vor allem bei einem Blog. Man stelle sich nur einmal vor, dass man hunderte von Posts hat und auf einmal ist die WordPress Installation zerschossen. Mich persönlich würde das in den Wahnsinn treiben.

    Also was tun? Die Lösung ist relativ simpel. Zunächst muss man sich mit dem Server via bspw. FileZilla verbinden. Anschließend sucht man den Plugin-Ordner in der eigenen WordPress Installation. Dieser befindet sich unter „wp-content“ und heisst einfach „plugins„. Das einzige was man jetzt noch tun muss ist: diesen Ordner umbennen, z. B. in „plugins.tot“ oder ähnlich. WordPress wird automatisch alle Plugins deaktivieren und dann sollte es auch mit dem Zugriff wieder klappen.

    7. Duplizieren von WordPress Posts oder statischen Seiten

    Manchmal muss es schnell gehen und man will bestimmte Einstellungen in einem Post mit übernehmen und nicht wieder alles von vorne machen. Dafür eignet sich die Methode bestimmte Posts oder Pages einfach zu duplizieren. Auch hier gibt es wieder eine Plugin Lösung: Download.

    Sobald man das Plugin installiert und aktiviert hat erscheint in der Post oder Pages Übersicht die Möglichkeit neben dem Editieren oder Löschen auch den Beitrag zu klonen. Neu ist, dass man diese Aktion nun auch als „Bulk-Aktion“ durchführen kann. Das bedeutet, dass man alle Posts oder Pages, die man klonen möchte, auswählt und anschließend die Funktion „Klonen“ ausführt. Allerdings ist dies nicht unbedingt ratsam. Das kann schnell zu einem Chaos führen.

    8. Email Absender in WordPress EMails ändern

    Wenn WordPress eine Benachrichtigungsemail verschickt, so benutzt es „WordPress“ als Absender. Das ist nicht unbedingt schön, und auch eher unprofessionell. Vor allem, wenn man im Auftrag eines Unternehmens eine Website für dieses Unternehmen herstellt, dann sollte zumindest bei diesen Benschrichtigungsemails der Unternehmensname auftauchen.

    Um das zu ändern, einfach den nachfolgenden Code in die functions.php deines aktivierten Themes einfügen:

    function wpb_sender_email( $original_email_address ) {
        return 'max.mustermann@example.com';
    }
    function wpb_sender_name( $original_email_from ) {
        return 'Max Mustermann';
    }
    add_filter( 'wp_mail_from', 'wpb_sender_email' );
    add_filter( 'wp_mail_from_name', 'wpb_sender_name' );

    Das wars schon. Nun noch deine Email und dein Name einsetzen. Selbstverständlich kann man dies auch ebenfalls über ein Plugin lösen. Aber wie ich bereits gesagt habe – zu viele Plugins machen die Website langsam oder können diese sogar crashen. Daher sollte man so etwas nicht über ein Plugin lösen. Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht!

    Für weitere Optimierungen ohne irgendwelche Plugins, einfach diesem Link folgen: functions.php.

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    Social Media Marketing TOP 10 Fehler

    Jeder macht mal einen Fehler. Man sollte nur aus seinen eigenen Fehlern lernen. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich gerade zu Beginn vor Übereifrigkeit strotzte und wirklich alles und jeden mit Informationen, die für mich wichtig waren, zugemüllt habe. Das waren gleich 2 Fehler in einem. Und damit du nicht dieselben Fehler machst, habe ich hier mal die TOP10 meiner persönlichen Fehler zusammengestellt – die fast jeder zu Beginn im Social Media Marketing macht.

    Lies dir diese unnützen Fehler in aller Ruhe durch. Du darfst auch ruhig ein wenig Schmunzeln. Wie oft habe ich selbst schon zu mir gesagt: „Nein, nein. Sowas kann mir gar nicht passieren.“ Und am Ende musste ich mir selbst eingestehen, dass ich den gleichen Fehler gemacht habe – nur ein wenig abgewandelt. Egal! Daraus lernen – weitermachen – wieder Fehler begehen. Kein Problem. Denn die Summe all unserer Fehler nennt man ja bekanntlich: Erfahrung 😉

    1. Nicht die Menge machts!

    Gerade im Social Media Marketing erliegt man oft der Versuchung rund um die Uhr auf Facebook zu posten. Hauptsache man bleibt im Gedächtnis seiner „Freunde“. Und wenn einem selbst nichts mehr einfällt? Tja, dann greift man spontan zu Katzenvideos, Musikvideos oder Memes. Das nennt man unkontrolliertes Zumüllen. Wie sollen deine Facebook Freunde dann noch guten Content von Müll unterscheiden? Gar nicht.

    Zunächst einmal sollte man wissen, wann die beste Zeit zum Posten bei Facebook ist und welche Tage optimal sind. Es gibt verschiedene Modell hierfür, letztendlich hängt dies natürlich von dem Profil deiner Facebookfreunde ab. Hinzu kommt, dass weniger oft mehr ist: Qualität vor Quantität. Besser man liest selber noch 3-4x über den eigenen Beitrag bevor man diesen social gehen lässt. Denn Qualität wird am Ende belohnt!

    Gerade für Unternehmen stellt sich oft die Frage wie viele Posts sie bei Facebook reinstellen. Dafür gibt es keine Standardantwort. Aber letzten Endes ist es besser einen höchst qualitativen und auf die Interessentengruppe zugeschnittenen Post zu veröffentlichen als 10 für die Leute völlig uninteressante. Hinzu kommt, dass man gerade als Unternehmen sein möglichstes tun sollte, um einen gewissen (hohen) Qualitätsstandard zu halten.

    2. Mit Schrotflinten auf Spatzen schießen!

    Immer wieder liest man vom sogenannten Omnichannel Ansatz im Marketing resp. Social Media Marketing. Gemeint ist, dass Unternehmen möglichst alle Social Media Kanäle, andere Online Kanäle und nach Möglichkeit auch alle Offline Kanäle nutzen. Gerade Social Media Marketing Agenturen meinen, sie müssten in allen Social Media Netzen auftauchen und auch noch Content hinterlassen.

    Da sollte man na Möglichkeit nicht mit der Gießkanne seinen Content auf das breitgefächerte Angebot (Facebook, Instagram, Snapchat, etc.) ausgießen, sondern zunächst einmal überlegen: Was sind eigentlich die relevanten Social Media Plattformen für mich? Wie hoch ist die maximale Reichweite? Wird diese Plattform auch von meiner Zielgruppe genutzt? Was zur Hölle will ich eigentlich für einen Content platzieren? Und noch einige Fragen mehr…

    Ohne eine vernünftige Social Media Marketing Strategie wird es hier schnell unüberschaubar und noch viel schlimmer: chaotisch für den Kunden, Prospect, etc. Hinzu kommt der Zeitfaktor. Es ist wichtig seine eigene Zeit nicht auf eine Plattform zu verschwenden, die keine oder zu wenig Conversion bietet. Ein Omnichannel Ansatz macht bei einer gewissen Unternehmensgröße durchaus Sinn – besonders bei etablierten Marken im FCMG. Aber gerade Social Media Agenturen oder Blogger sollten einen Fokus bilden!

    3. Was für Facebook gut ist, kann für die anderen nicht schlecht sein!

    Auf vielen Online Marketing Websites wird Cross-Sharing empfohlen. Das bedeutet, man postet denselben Content in alle Social Media Plattformen. Man hat beispielsweise einen neuen Post und diesen stellt man bei Facebook, Instagram, etc. ein und erwartet nun, dass dieser durch das Cross-Sharing viral geht.

    Oft erlebt man allerdings eine böse Überraschung. Warum? Weil viele Interessenten eben nicht nur auf Facebook mit dir verlinkt sind, sondern auch auf den anderen Plattformen. Das liegt in der Natur der Sache. Nicht umsonst werden Kontakte von der einen Plattform in die andere integriert. Und nun bekommt ein Kontakt deinen neuen Post durch verschiedene Kanäle gleichzeitig. Einige werden sich direkt zugespamt fühlen.

    Ein anderes Problem ist, dass manche Posts einfach nicht denselben Effekt mit ihrer Headline bei den unterschiedlichen Plattformen haben und man diese umgestalten sollte. Wenn ich überlege, dass Instagram zu 90% auf dem Handy stattfindet, dann muss die Headline entsprechend angepasst werden. Eine Facebook Ad unterscheidet sich von einer Instagram Ad und das ist auch gut so.

    Im Grund gibt es eine einfache Regel um interessant für die breite Masse zu bleiben. Hoch qualitativer Content darf ruhig über alle Plattformen hinweg gepostet werden. Standard-Content sollte zielgruppen-spezifisch sich verbreiten und Low-Content eventuell nur bei einer einzigen Plattform gepostet werden. Meist nutzt man hierfür mittlerweile Facebook.

    4. Das ist alles nur geklaut…

    Heutzutage fällt es in bestimmten Bereichen sehr schwer noch uniquen Content zu posten. Denkt man. Es gibt doch schon alles. Meint man. Also verfallen viele Blogger der Versuchung und vollführen einen Copy & Paste Mechanismus. Hier und dort werden einige Worte ausgetauscht – und das wars dann. Das solltest du tunlichst unterlassen!

    Abgesehen von Urheberrechtsstreitigkeiten kann es schnell zu einem ganzen Shitstorm auf Facebook kommen, wenn deine Follower merken, dass dein Content nur geklaut ist. Klar wird es immer Posts geben, die einem anderen Post ähneln. Das liegt daran, dass es einige Themen gibt, die von vielen Bloggern sehr gerne aufgegriffen werden. Und ich persönlich finde es sehr interessant viele verschiedene Ansichten zu einem bestimmten Thema oder Themengebiet zu lesen. Denn dadurch kommt man auch oft auf eigene Ideen.

    Wenn man allerdings anfängt fremden Content zu posten und nichts eigenes einstellt – dann wird es bald vorbei sein mit der „Followerei“. Denn damit leitet man Traffic von seinem eigenen Blog oder der Facebook Site weg zu fremden Gefilden. Und das möchte man ja nicht. Anders verhält es sich, wenn ich bspw. einen sehr guten Post zu einem Thema eines anderen Bloggers gefunden habe und diesen supporten möchte. Dann kann ich selbstverständlich diesen Post so übernehmen wie er ist.

    Hierbei kann es sogar zu einem sehr guten Pull-Effekt kommen. Allerdings muss es sich dabei um qualitativ hochwertigen Content eines anderen Bloggers, etc. handeln. Dies schafft zudem Vertrauen, dass man sich selbst ebenfalls weiter umschaut und fortbildet und offen für andere Aspekte des Lebens ist.

    5. Lass den User doch auch mal was sagen!

    Ein neuer Trend, der sich allerdings noch nicht so durchgesetzt hat ist: UGC (User Generated Content). Im Grunde bedeutet dies, dass ich es auf meiner Website oder meinem Blog zulasse, dass User – registriert oder nicht registriert – eigene Inhalte posten. Hierbei kann es sich um einen einfachen Beitrag handelt, Bilder, Videos, etc. Im Grunde versucht man sich mit den Usern auszutauschen.

    Was ist der Vorteil? Gerade im Social Media Marketing ist es wichtig nicht nur seine Zielgruppe zu kennen, sondern auch zu wissen was diese Zielgruppe bewegt. Was ist deiner Zielgruppe wichtig? Worüber macht sich deine Zielgruppe Gedanken? Es gibt mehrere Wege um dies anhand von Mining zu evaluieren. Und eine der erfolgreichsten ist UGC.

    Wenn du deinen Lesern, Kunden, etc. die Möglichkeit bietest ihren eigenen Content zu patzieren, dann lernst du sie auch besser kennen und kannst am Ende auch viel besser mit deinem eigenen Content auf sie eingehen. Das schafft eine Verbundenheit, die durch nichts zu ersetzen ist. Auch bei OMP24.CLUB wollen wir demnächst UCG einsetzen. Warum? Einerseits aus den oben aufgeführten Gründen und andererseits, weil es einfach mehr Spaß macht. Interaktion und Wissenstransfer – was kann es geileres geben?!

    6. Ich pack dann mal Youtube Videos in Facebook…

    Wie oft werden Youtube Videos in Facebook verlinkt – eine unglaubliche Anzahl. Bei Katzenvideos und dergleichen mag dies sofort viral gehen. Bei dem eigenen Product Placement oder Content Placement ist das für deine Fans, Freunde, Kunden, etc. eher nervig. Aber es gibt ja noch eine andere Möglichkeit.

    Warum werden Youtube Links geteilt? Weil es bequem ist. Selbstverständlich gibt es die Möglichkeit die eigenen Videos auch auf Facebook direkt hochzuladen. Viele Social Media Marketing Agenturen und Bloggern ist das allerdings zu zeitaufwendig. Aber das ist Quatsch. Letztendlich handelt es sich hier nur um Bequemlichkeit. Und das zu einem hohen Preis. Warum? Weil viele Analysen gezeigt haben, dass Videos, die nicht auf Youtube verlinkt sind, fast 20x häufiger geteilt werden bei Facebook. Na wenn das kein Grund ist die eigenen Videos auch bei Facebook direkt hochzuladen…

    7. Think Global – Act Local, mein Freund.

    Ein etwas schwieriger Ansatz ist die Lokalisierung von Content, zugegeben. Aber manchmal sollte Content – wenn dieser sehr spezifisch ist – regional gepostet werden. Das bedeutet, dass gewisser Content für ein Publikum in den USA nicht automatisch interessant sein muss für deine Leser aus Indien. Der Fokus liegt einfach auf etwas anderem. Aus diesem Grund kann man ruhig mal, bei regional abhängigem Content, in die Subheadline so etwas wie: „Speziell für den USA Markt“ einsetzen. Das schafft einen regionalen Bezug und man verhindert Spam.

    Um sich bei bestimmten Themen nicht regional zu verirren, hilft bspw. Google Trends. Wer dies noch nicht kennt, sollte das sehr schnell ändern. Neben der Keyword Recherche ist Google Trends auch sehr gut um Trends von bestimmten Themen auch regional zu bewerten. Man kann deutlich sehen, wo bestimmte Themen eine signifikante Relevanz aufweisen und dementsprechend reagieren. Das ist selbstverständlich auch wichtig im Social Media Marketing, wenn ich bei Facebook bestimmte Werbung schalte.

    8. Und wieder einmal dem falschen Post  Auftrieb gegeben…

    Ja, das kann schon mal passieren, wenn man den falschen Ansatz wählt. Viele – mich eingeschlossen – gehen anfangs davon aus, dass man hoch frequentierte Posts laufen lässt und den schwächeren Posts einen Boost verpasst. Schließlich möchte man ja gerade auf Facebook eine kontinuierlich hochqualitative Blog Landschaft aufbauen. Aber das funktioniert einfach nicht. Posts, die auf Facebook schwach laufen – lass sie links liegen. Man muss sich auch einmal eingestehen können, dass das eigene Interesse an einem Post höher war als das Interesse deiner Follower.

    Das Gegenteil sollte also gemacht werden! Schau dir die Posts auf deiner Facebook Page an und sieh auf die Facebook Interaktionsrate (sog. Facebook Engagement Rate). Konzentriere dich hier auf die Posts mit der höchsten Interaktionsrate und versuch diese erneut zu pushen. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass dies zu einem erhöhten Interesse innerhalb deiner Social Media Marketing Aktivitäten führt.

    9. Keine Zeit oder kein Bock auf Feedback!

    Einer der größten Fehler ist das Ignorieren von Fragen oder Kommentaren auf deinen Social Media Plattformen. Selbstverständlich muss man nicht jeden respektlosen Mist aufgreifen und sich damit in eine endlose, wenig konstruktive Diskussion einlassen. Allerdings gerade für Unternehmen, die ihre Marke aufbauen oder pushen wollen ist es wichtig auf Kundenfragen näher einzugehen. Das belegt eine Studie von Sprout Social:

    • 70% der befragten Teilnehmer würden die Produkte/ Dienstleistungen dann kaufen
    • 65% der befragten Teilnehmer hätten demzufolge eine höhere Markenloyalität
    • und 75% würden dann auch ihre eigene Erfahrung mit dem Produkt auf ihrer Plattform posten

    Das zeigt wie wichtig es ist auch Kundenfragen auf den Social Media Plattformen einzugehen und seine Kunden, Follower, etc. nicht im Regen stehen zu lassen. Ein Feedback sollte dabei zeitnah erfolgen. Natürlich ist es deinen Followern klar, dass man nicht innerhalb der nächsten 5 Minuten ein Feedback geben kann. Aber kein Feedback zu geben, dafür haben nur die wenigsten großes Verständnis.

    10. Authentizität vs. Show

    Es wird häufig die Frage gestellt, was eigentlich besser in den Social Media Plattformen ankommt. Soll man besser authentisch sein oder eine Kunstfigur erschaffen? Pauschal ist diese Frage leider nicht zu beantworten. Das ist abhängig von dem eigenen Produkt oder der Dienstleistung. Aus der persönlichen Erfahrung heraus ist Authentizität immer der Show vorzuziehen. Allerdings gibt es Zielgruppen, die eine gewisse Show erwarten. Vielleicht macht es ja die Mitte.

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