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functions.php in WordPress modifizieren und optimieren

Wichtige Tipps & Tricks zum Spielen mit der functions.php

Die WordPress functions.php ist eine der CORE FILES und beinhaltet zahlreiche Feature der eigentlichen WordPress Installation. Da es oft von Vorteil ist bestimmte neue Features in die functions.php zu integrieren bevor man seine WordPress Site mit Plugins in den Performance Abgrund manövriert.

Bevor man allerdings Änderungen an der functions.php durchführt, sollte man von dem eigentlich verwendeten Theme entweder das vorhandene Child Theme nutzen oder ein Child Theme erstellen. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man bei einem Fehler in der functions.php nicht gleich die gesamte WordPress Installation zerschießt. Zudem sollte man noch schnell ein Backup vornehmen.

Um nun Zugriff auf seine WordPress Installation zu haben empfiehlt es sich FileZilla oder ein ähnliches Programm zu nutzen. Obwohl FileZilla eigentlich das meist genutzte und auch stabilste Programm für den Zugriff auf den Webserver zu erhalten. Hierzu einfach mit dem Webserver verbinden, anschließend wp-content/themes/dein aktuelles theme – und dort befindet sich die functions.php:

Anschließend einfach Rechtsklick auf die functions.php und auf „Ansehen/ Bearbeiten“ klicken. Es öffnet sich automatisch der sogenannte default Editor – in meinem Fall ist es Notepad++:

Und nun kommen wir zu dem eigentlichen Modifizieren der funcitons.php…

1. Einen neuen Administrator hinzufügen:

Manchmal kann es vorkommen, dass man händisch einen neuen Administrator hinzufügen muss. Wenn man bspw. nicht mehr in das WordPress Backend reinkommt. Zum Beispiel wurde die WordPress Installation gehackt oder man hat einfach nur den Benutzernamen. Und/oder das Passwort vergessen. In diesem Fall ist es hilfreich, wenn man man den folgenden Code in die functions.php am Ende einfügt (und nicht das Speichern vergessen!):

function wpb_admin_account(){
$user = 'username';
$pass = 'password';
$email = 'email@mywordpresssite.com';
if ( !username_exists( $user )  && !email_exists( $email ) ) {
$user_id = wp_create_user( $user, $pass, $email );
$user = new WP_User( $user_id );
$user->set_role( 'administrator' );
} }
add_action('init','wpb_admin_account');

Nun einfach „username“, „password“ und „email@mywordpresssite.com“ mit den eigenen Werten ersetzen.

2. Das nervige Welcome Panel aus dem Dashboard entfernen:

Das Welcome Panel ist das erste was man sieht, wenn man mit der Installation von WordPress fertig ist. Und das erste was man sieht, wenn man sich ins WordPress Backend einloggt. Es enthält Neugikeiten und ein paar Tipps, die nach einer gewissen Zeit einfach nur unnötig sind. Um sich dem zu entledigen genügt eine einfache Code Zeile:

remove_action('welcome_panel', 'wp_welcome_panel');

Ziemlich simpel – aber sehr effektiv.

3. Die WordPress Versionsnummer verstecken:

Wenn man versucht eine WordPress Site zu hacken, dann hilft einem definitiv die Versionsnummer. Damit man nicht so schnell ein Opfer von Black Hat Hackern wird (wobei es dafür selbstverständlich keine Garantie gibt), ist der erste Schritt die WordPress Versionsnummer zu verstecken:

function wpb_remove_version() {
return '';
}
add_filter('the_generator', 'wpb_remove_version');

Dies ist selbstverständlich nur ein kleiner Teil um deine WordPress Site sicherer zu machen. Es folgen weitere Schritte, die notwendig sind damit kein Hacker so leicht WordPress knacken kann!

4. WordPress Login Error Meldungen verstecken:

Eine zweite notwendige Massnahme, um es Hackern ein wenig schwerer zu machen, ist die Login Fehlermeldungen zu maskieren:

function no_wordpress_errors(){
return 'Finger weg!';
}
add_filter( 'login_errors', 'no_wordpress_errors' );

Nach „return“ kommt eine Meldung, die man einfach ändern kann.

5. Kein Bock mehr auf RSS Feeds?

Auch wenn es sich bei RSS Feeds um ein interessantes WordPress Feature handelt, der ein oder andere braucht es nicht. Und um sich davon zu befreien reicht der nachfolgende Code:

function fb_disable_feed() {
wp_die( __('Sorry, aber RSS wird leider nicht unterstützt!') );
}
add_action('do_feed', 'fb_disable_feed', 1);
add_action('do_feed_rdf', 'fb_disable_feed', 1);
add_action('do_feed_rss', 'fb_disable_feed', 1);
add_action('do_feed_rss2', 'fb_disable_feed', 1);
add_action('do_feed_atom', 'fb_disable_feed', 1);

In diesem Code ist zusätzlich noch eine kleine Info für User eingebaut: „Sorry, aber RSS wird leider nicht unterstützt!“ – das kann man natürlich nach Belieben ändern.

6. Alle Dateitypen uploaden!

WordPress unterstützt für den Dateiupload nicht alle Dateitypen. Wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen. Möchte man nun einen weiteren Dateitypen hinzufügen, kann man den folgenden Code benutzen (in diesem Beispiel SVG Dateien):

function my_myme_types($mime_types){
$mime_types['svg'] = 'image/svg+xml';
return $mime_types;
}
add_filter('upload_mimes', 'my_myme_types', 1, 1);

Auf diese Weise erspart man sich erneut irgendein Plugin!

7. Die Suchfunktion in WordPress deaktivieren:

Wenn man eine Landingpage erstellt, braucht man die Suchfunktion nun wirklich nicht. Um diese von vornherein auszuschalten benutzt man:

function fb_filter_query( $query, $error = true ) {
if ( is_search() ) {
$query->is_search = false;
$query->query_vars[s] = false;
$query->query[s] = false;
// to error
if ( $error == true )
$query->is_404 = true;
}
}
add_action( 'parse_query', 'fb_filter_query' );
add_filter( 'get_search_form', create_function( '$a', "return null;" ) );

Sehr nützlich!

Hoffe damit geholfen zu haben!

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