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Social Media Marketing Plan für Anfänger

Ohne Plan und Strategie geht man verloren!

Einfach so ins Social Media Marketing starten? Kann man machen, sollte man aber nicht. Das führt nur zu harten Rückschlägen. Gerade Anfänger verlieren sich oft in Bauchentscheidungen und das führt zu einer unsanften Landung. Besser man hat einen Plan. Wie soll man vorgehen? Genau diese Frage beantworten wir jetzt mit unserem Tipp: Social Media Marketing Plan für Anfänger!

Bevor man nun vorschnell urteilt und sagt: „Kenn ich schon“, oder vielleicht „Das funktioniert bei mir nicht“ – einfach mal auf sich wirken lassen und die Grundlagen in sich aufsaugen. Im Online Marketing ist das Social Media Marketing eine sehr wichtige Funktion und darf nicht unterschätzt werden. Anfänger haben oft das Problem, dass eine hohe Anzahl von Informationen auf sie einprasselt und letztendlich einfach nur Verwirrung stiftet. Das muss nicht so sein – deshalb in aller Kürze der „kleine“ Social Media Marketing Plan:

1. Wähle deine Social Media Plattform mit Bedacht!

Wie bereits in einem anderen Beitrag erwähnt machen viele den Fehler, dass sie sich sofort auf alle Social Media Plattformen verteilen. Das ist Quatsch! Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden:

Zeit: Wie viel Zeit wirst du pro Social Media Account ungefähr benötigen?
Ressourcen: Welche personellen und fachlichen Ressourcen wirst du benötigen?
Fokusgruppe: Bei welchen Social Media Plattformen sind deine Kunden vertreten?
Lokalisierung: Gibt es bestimmte regionale Cluster, die du beachten musst?
Impact: Welche Plattformen sind derzeit am angesagtesten? Gibt es ein Ranking?

Auch hier geht es darum deine Follower (z. B. Kunden) zu clustern. Dies kann nach Alter, Geschlecht, etc. erfolgen und wird einen unmittelbaren Einfluss darauf haben für welche Social Media Plattform du dich entscheiden solltest. Umfangreiche Statistiken gesucht: HIER!

2. Dein Profil muss komplett sein – 99% ist nicht 100%!

Professionalität wird nicht nur durch deine Beiträge ausgestrahlt, sondern in erster Linie durch dein jeweiliges Profil. Dies sollte vollständig sein. Immerhin: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das ist ein sehr wichtiger Punkt im Social Media Marketing Plan! Zudem sollten die Header Bilder in allen Social Media Plattformen nahezu identisch sein oder zumindest über dieselben Eyecatcher verfügen. Bei Bildern unbedingt die vorgeschriebenen Größen beachten:

Facebook Cover Foto: 851 x 315
Twitter Header Bild: 1500 x 500
LinkedIn Header Bild: 1400 x 425
Instagram Bildgröße: 640 x 640

Wenn es um den richtigen Text geht bei Informationen zur eigenen Person, sollte noch eines beachtet werden: 1. Keine abgedroschenen Phrasen, 2. Was ist für den Follower drin, was ist sein Vorteil dir zu folgen?, 3. Unnahbare Personen werden abgelehnt, 4. Maßgeschneiderte Keywords passgenau zu deiner Fokusgruppe und 5. Bleib authentisch!

Dein Profil sollte zudem keine extremen Ansichten vertreten und sich bei religiösen und besonders politischen Gesichtspunkten bedeckt halten, es sei denn dein Blog dreht sich um Religion oder Politik. Das ist klar. Trotzdem, ein sauberer Social Media Marketing Plan sollte auch bestimmte religiöse oder politische Inhalte, die nicht aufgeführt werden dürfen, beinhalten.

3. Die richtige Ansprache schafft Vertrauen!

Die richtige Wortwahl und bei Videos die richtige Wortwahl und Tonalität ist wichtiger als der eigentliche Content. Deine Sprache drückt deine Persönlichkeit aus. Bevor du also deine Persönlichkeit in die Welt hinausträgst – denn nichts anders machst du mit Social Media Plattformen – frag dich einmal selber:

  • auf dich bezogen: Wie soll deine Persönlichkeit/ deine Person wahrgenommen werden?
  • auf dein Produkt bezogen: welche Persönlichkeit hat dein Produkt?
  • Welche Beziehung willst du als Person/ mit deinem Produkt zu deinen Followern aufbauen?
  • Überleg dir einmal, welche persönlichen Eigenschaften du nicht repräsentieren willst!
  • Gibt es Personen/ Produkte, welche ein ähnliches Persönlichkeitsprofil entwickelt haben?
  • Wie sollen deine Follower über dich oder dein Produkt denken?

Erst wenn du deine Persönlichkeit so detailhalft wie möglich beschrieben hast, hast du auch deine richtige Wortwahl und Tonalität gefunden und dein Social Media Marketing Plan wird es dir danken.

4. Was ist deine Posting Strategie?

Hierbei geht es nicht nur um den richtigen Content Type, sondern auch um allgemeine Strategien: Wann solltest du posten? Welche Art von Content? Wie oft solltest du posten? Ebenfalls das Timing kann entscheidend sein, ob du viral gehst oder nicht.

Am besten eigenen sich immer noch Bilder (nein, keine Katzenfotos). Reine textbasierte Artikel erzielen niemals eine solch große Reichweite wie Text mit Bildern, das ist zunächst einmal ein Fakt. Danach kommen gleich die Videolinks gefolgt von Zitaten. Allerdings muss das Bild entweder einen reinen Bezug zum Text haben oder genau das Gegenteil. Es gibt durchaus Fälle bspw. von ein Bild von einem Hund mit einem Text über Katzen – wo genau diese Widersprüchlichkeit für eine sehr gute Reichweite gesorgt hat.

Sogar wie du bestimmte Inhalte teilst, kann wichtig für deinen Erfolg sein. Es empfielt sich grundsätzlich immer mindestens 3 – 4 ähnliche Inhalte zu posten und anschließend 1 – 2 Variationen, die nichts mit den vorausgegangenen Inhalten zu tun haben. Das ist ein gutes System, welches du einfach mal austesten solltest. Es gibt zunächst einmal 5 verschiedene Typen von Shares: 1. Links, 2. Bilder, 3. Zitate, 4. Updates und 5. Reshares. Pick dir bspw. Links raus und poste 3 – 4 Links, anschließend postest du 1 Bild. Danach wieder 3 – 4 Links und dann 1 Zitat. Schau dir an wie oft deine Beiträge geteilt werden. Anschließend setzt du das System neu zusammen.

Wie oft du dabei am Tag oder in der Woche posten solltest, das kommt dann auf die Social Media Plattform an. Bei Facbook geht man davon aus, dass man im Schnitt 5 – 10x pro Woche posten sollte. Bei Twitter 5x am Tag. Selbstverständlich hängt das auch immer von deiner Zielgruppe, deinem Produkt, etc. ab. Beim Timing bzgl. der Uhrzeit ist dies ein wenig komplexer:

Google+ 09 – 11 Uhr
Facebook 13 – 16 Uhr
Instagram 17 – 18 Uhr
Pinterest 08 – 11 Uhr
Twitter 13 – 15 Uhr
LinkedIn 17 – 18 Uhr
Twitter 07 – 10 Uhr

Selbstverständlich gibt es auch hier Abweichungen. Aber dies sind die Kernzeiten. Und wenn man diese einhält, erreicht man einfach mehr Leute. Auch hier muss man aufpassen, wenn man globale Websites betreibt. Da hier natürlich die unterscheidlichen Zeitzonen Berücksichtigung finden müssen. Um den Erfolg deines Social Media Marketing Plans zu garantieren, musst du über ein sauebers Timing verfügen.

5. Testen, testen, testen!

Es reicht nicht nur die Strategie aufzusetzen. Nein, du musst sie auch testen. Dazu gibt es eine Menge Tools. Aber manchmal muss man auch einfach nur ein gutes Händchen dafür haben.

6. Automatisieren & Feedback nutzen!

Sobald deine Strategie erfolgreich ist, solltest du damit beginnen diese zu automatisieren. Dazu gibt es verschiedene Tools. Je erfolgreicher du wirst, um so mehr Techniken & Tools musst du einsetzen, um Zeit zu sparen. Außerdem musst du eine Feedback-Schleife einrichten. Es ist wichtig das Feedback deiner Follower vernünftig zu bewerten und zu nutzen, sonst geht’s schief.

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