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OMP24 TOP Online Marketing Beginner Tutorial

Was ist überhaupt Online Marketing oder Internet Marketing?

Jeder spricht über Online Marketing… Agenturen, Unternehmen sogar in der Industrie bereiten sich auf das vermeindlich „neue“ digitale Zeitalter vor. Aber nicht nur für Unternehmen, auch für einige Privatpersonen wird dieses Thema immer interessanter: Selbständigkeit in der digitalen Welt!

Internet marketing is like digging a gold mine. 97% people focus on 99% dirt and keep complaining. 3% people focus on 1% gold and keep it collecting.

− Sanja Budin, Owner, smartbizprofits.com

Aber was genau ist nun Online Marketing? Zunächst einmal bezieht sich Online Marketing zum größten Teil auf kommunikationspolitisches Marketing – sei es operativ oder strategisch. Dabei bedient sich Online Marketing einer Vielzahl von – wen wundert’s – Kanälen aus dem Internet.

Traditionelles Marketing bedient sich für gewöhnlich Medien wie TV, Zeitschriften, Radio, etc. Online Marketing hat seinen Fokus im Internet und bedient sich daher Medien wie bspw. die eigentliche Website, Blogs, EMails, Social Media und mobilen Apps. Die Hauptunterschiede habe ich einmal hier verdeutlicht:

Online Marketing Traditionelles Marketing
benutzt hauptsächlich Online Kanäle benutzt hauptsächlich offline Kanäle
es ist messbar (Anzahl Visits, Conversion Rate, Card Conversion etc.) nicht eindeutig messbar, da eine direkte Zuordnung oft sehr schwierig ist
Besseres Brand Development möglich Im Vergleich zu Online Marketing: schlechter
Marketingkosten sind überschaubar Kosten können sehr hoch ausfallen
Möglichkeit ein Produkt oder Service bis ins kleinste Detail zu präsentieren und zu erklären Detailtiefe der Erklärung oder Präsentation eines Produkts oder Dienstleistung eher gering

Online Marketing hat einige Synonyme, wie zum Beispiel Internet Marketing, Digital Marketing oder Web Marketing. Allerdings ist bspw. Affiliate Marketing kein Synonym sondern lediglich ein Bestandteil des Online Marketings – das sollte man wissen. Es gehört einiges dazu, nicht nur für Unternehmen, um sich eine geeignete Online Marketing Strategie aufzubauen.

Dazu gehört es besonders die einzelnen Aspekte im Online Marketing vollständig zu berücksichtigen bzw. zu bedienen – und deshlab werfen wir nun einmal einen Blick auf die wichtigsten Komponenten:

1. Marktforschung:

Marktfoschung ist schon ein großes Wort und oft wird vergessen, worauf es im Online Business tatsächlich ankommt: Was will mein Kunde und wie kann ich dessen Bedürfniss optimal befriedigen. Denn sonst kauft ein Kunde einfach nicht – Punkt -. Um im Online Business einen ersten Ansatzpunkt zu erhalten, ob das eigene Angebot ansprechend auf den Kunden wirkt, dafür gibt es einige Anhaltspunkte:

  • Wie schaut mein Website Traffic aus? Gibt es genug Besucher?
  • Bin ich überhaupt interessant für meine Zielgruppe? Äh, was ist eigentlich meine Zielgruppe?
  • Ist meine Ad Conversion Rate gut? Demnach: werden genug Interessenten von meinen Werbungen auf meine Landing Page bzw. Website gesteuert?
  • Was sind die Fokusthemen, auf die sich meine Kunden bzw. Leser stürzen?
  • Welchen Schmerz haben meine potentiellen Kunden?
  • etc.

2. Keyword Suche:

Relevante Keywords zu finden – das ist eine Kunst. Besonders wenn es um Werbetexte im Online Marketing geht. Es ist wichtig so viel Aufmerksamkeit wie möglich von einer für dein Business relevanten Zielgruppe zu erhaschen. Dies gelint eigentlich nur über ansprechende Keywords. Bevor man nun nach einem geeigneten Tool zur Keyword Recherche sucht, sollte man sich zunächst die folgenden Fragen stellen:

  • Was ist eigentlich der Sinn meiner Website? Warum gibt es die?
  • Weiß ich über die Schmerzen meiner Besucher Bescheid?
  • Gehe ich darauf ein, was meine Besucher wirklich bewegt?
  • Was könnten mögliche Keywords sein, die ein Interesse bei meinen Besuchern wecken?
  • etc.

3. SEO – Search Engine Optimization

Hier geht es darum die Sichtbarkeit deiner Website bei Google und anderen Suchmaschinen zu erhöhen, so einfach ist das. Und ein weiteres Ziel ist es, in der Rangfolge der kostenlos angezeigten Suchergebnisse möglichst ganz nach oben zu kommen. Gelingt dies, so kannst du dir ziemlich sicher sein, dass sehr viele Interessenten auf deine Website kommen. Und das bedeutet auch kontinuierlich mehr Traffic. Dies erreicht man bspw. indem man doppelte Inhalte (Duplicate Content) auf der eigenen Website vermeidet – denn das mögen Suchmaschinen überhaupt nicht gerne. Zum Glück gibt es einige Tools, unter anderem auch für WordPress um schon ein wenig SEO zu betrieben: YOAST.

4. Web Analytics

Statistiken sind wichtig. In einer Zeit wo alles nur aus Bits und Bytes, Klicks und Hypes besteht – da sollte man schon in der Lage sein bestimmte Statistiken über die eigene Website oder kundenspezifische Inhalte auszuwerten. Wem das nicht so geläufig ist – keine Angst! Man muss kein Experte in Mathematik oder Statistik sein. Die Statistiken, von denen wir hier sprechen, sind ansprechend aufbereitet und von der Komplexität eher als gering einzustufen. Und das ist auch gut so. Time is money – und ich habe keine Zeit mich erst mit den verschiedenen Interpretations-dimensionen einer Statistik auseinanderzusetzen um anschließend entscheiden zu können, ob ich meinen Kaffee lieber schwarz trinke! Um Web Analytics zu betrieben gibt es auch hier wieder einige Tools, die sehr hilfreich sind: Google Analytics. Facebook hat etwas ähnliches, aber dazu später.

5. Online Werbung

Da gibt es die Möglichkeit dies auf der eigenen Website, ausgegliederten Landing Pages oder Social Media Portalen zu schalten – teilweise umsonst oder kostenpflichtig. Auf der eigenen Website sollte man darauf achten nicht zu viel Werbung für die eigene Sache zu platzieren, weil es die Site sonst zumüllt und Besucher eher fernhält. Interessant sind da eher Newsletter, welche die Besucher gezielt ansprichen und wo die Besucher selber entscheiden, ob sie die Inhalte auch wirklich lesen wollen oder nicht.

6. Mobile Werbung

Ganz interessanter Aspekt, den viele Online Marketing Spezialisten – gerade in Deutschland – einfach mal vergessen. Werbung auf dem Smartphone. Aber wie funktioniert das? Nun ganz einfach. Einfach eine eigene App für z.B. Android erstellen (ich zeige in einem separaten Tutorial wie das geht) und anschließend gibt es die Möglichkeit gezielt Push-Nachrichten an die App Besitzer zu schicken – na wenn das nicht Cool ist!

7. Social Media Marketing

Das bedeutet schlicht und einfach, dass man über Social Media wie Facebook & Co. Marketing betreibt. Für Unternehmen wie auch Privatpersonen kann es auch heute noch sehr interessant sein Social Media Kanäle wie Facebook, Google+, Pinterest, Twitter, etc. zu nutzen um bestimmte Marketing Kampagnen – nicht nur kleine Werbungen – zu schalten. Allerdings muss man hier schon ein wenig Bescheid wissen über das sogenannte Storytelling. Denn sonst landet die Werbung schnell in Vergessenheit!

8. Email Marketing

Email Marketing ist die Königsdisziplin im Online Marketing – gerade weil die Response Rate (also das Verhältnis von angeschriebenen Nutzern zu antwortenden Nutzern oder sich eintragenden Nutzern) bei häufig unter 3% liegt. Da können viele selbst ernannte Online Marketing Gurus viel schön reden, aber genau das ist ein Fakt. Nichts desto trotz, wenn man 10.000 Nutzer in einer Email Liste hat und 3% davon, also 300, sind auch wirklich interessiert und die Conversion Rate beträgt ca. 10% und demnach kaufen 30 Kunden dein Produkt für 100 EURO, dann hat man immer noch 3000 EURO verdient – das darf man nicht vergessen.

Doch zurück zum Anfang… Email Marketing bedeutet, dass man Information oder Werbung gezielt an Interessenten oder Kunden aus deiner Email Liste schickt. Kaltakquise von Email Adressen wird durch Newsletter Werbung umgesetzt. Demnach versucht man Besucher dazu zu bewegen sich für einen Newsletter zu registrieren – mit ihrer Email Adresse. Anschließend kann man mithilfe von geeigneten Email Kampagnen Tools auch vernünftige Email Kampagnen starten, wie bspw. mit Mailchimp.

9. Content Marketing

Sehr simpel erklärt: Schaffe vernünftigen Content (Inhalte) auf deiner Website, deinem Blog oder Online Shop, was auch immer – um Interessenten auf deine Website zu locken und diese als Kunden zu gewinnen und diese auch als Kunden zu behalten. Langweilige Inhalte werden gemieden. Man muss auf die Probleme der Menschen einfach mal eingehen. Schau dir Amazon an, ein sehr gutes Beispiel für Content, der einerseits von Amazon aber durch Produktbewertungen auch von den Kunden produziert wird.

10. Foren Marketing

Eine sehr interessante Alternative. Partizipieren in verschiedenen Foren, wo man Probleme für andere User löst, kann einen Pullefekt nachsichziehen. Denn die Leute wollen wissen, wer ihnen eigentlich geholfen hat und ob es noch mehr interessante Beiträge gibt. Dies wird viel zu selten genutzt. Zum großen Teil auch, weil die meisten Foren von den Inhalten her sehr gut aber von der Optik her meist an die „wilden“ 2000er erinnern. Aber: hierbei gilt es nicht aktive Werbung in eigener Sache zu machen, sondern passive Werbung. Lass deine Expertise Werbung für dich machen.

Im Grunde sind dies die Hauptaspekte im Online Marketing und wie man sieht, keine großen Geheimnisse. Man muss es sich einfach nur einmal vor Augen führen. Wenn Menschen das erste Mal davon hören, werden sie meistens ganz wuschig, weil sie denken, dass es sich um wahnsinnig komplexes Zeug handeln muss. Im Grunde ist es wie mit allem: manches ist selbstverständlich sehr komplex, aber wiederum anderes ist sehr sehr simpel.

Wem nun die einzelnen Begriffe noch zu abstrakt sind, dem sei hiermit geholfen: Online Marketing Terminologie – die wichtigsten Begriffe im Online Marketing.

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